Monika Schniederjann

Monika Schniederjann

Rechtsanwältin und Fachanwältin für Miet- und Wohnungseigentumsrecht

Tätigkeitsschwerpunkte

Mietrecht | Wohnungseigentumsrecht | Zivilrecht

Das Mietrecht regelt das Verhältnis zwischen Mietern und Vermietern.

Die Grundlage bildet nach Durchsetzung der Mietrechtsreform nahezu ausschließlich das Bürgerliche Gesetzbuch.

Seit mehr als 20 Jahren stellt dieses Rechtsgebiet den Schwerpunkt meiner anwaltlichen Tätigkeit dar.

Die kontinuierliche rechtliche Betreuung verschiedener Wohnungsverwalter im Kreis Paderborn gewährleistet einen stetigen Praxisbezug. Sowohl Vermieter als auch Mieter werden erfolgreich vertreten, wobei die Berücksichtigung der jeweiligen Interessenlage selbstverständlich ist.

Regelmäßige Veröffentlichungen und Kommentierungen aktueller gerichtlicher Entscheidungen in der Tagespresse und den örtlichen Zeitungsmedien komplementieren meine juristische Tätigkeit auf diesem Rechtsgebiet.

Der erfolgreich abgeschlossene Fachanwaltslehrgang auf dem Gebiet Miet- und Wohnungseigentumsrecht, die Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft für Mietrecht und Immobilien und die kontinuierliche Fortbildung, gewährleisten einen stets aktuellen Wissenstand.

Mit der Verabschiedung des Wohnungseigentumsgesetzes von 1951 wurde die Möglichkeit der Begründung von Teileigentum an Gebäuden geschaffen, womit man dem Ziel einer breiten Eigentumsstreuung einen großen Schritt näher kam. Das Wohnungseigentum besteht aus Sondereigentum an einer Wohnung, verbunden mit dem Miteigentumsanteil am Grundstück und an den nicht im Sondereigentum stehenden Teilen, Anlagen und Einrichtungen des Gebäudes (§ 1 WEG).

Das Wohnungseigentumsrecht – kurz WEG-Recht – regelt das Verhältnis der Miteigentümer untereinander und im Verhältnis zu Dritten, insbesondere auch dem Verwalter.

Es wird bestimmt durch das Wohnungseigentumsgesetz und die Teilungserklärung. Mit der WEG-Novelle im Jahr 2007 wurde die Position der Eigentümer gestärkt und die Mittel zur Realisierung von offenen Forderungen gegenüber Miteigentümern reformiert. Insbesondere durch die Einräumung einer vorrangigen Rangklasse im Grundbuch kommt es zu einer Besserstellung der Wohnungseigentümergemeinschaft gegenüber anderen Gläubigern.

Mit dem Erwerb einer Eigentumswohnung wird man in der Regel Mitglied einer Wohnungseigentümergemeinschaft. Gerät man dabei in eine alt eingesessene Gemeinschaft drängt sich bei vielen Eigentümern der Eindruck auf, dass man gegen dort gefasste Beschlüsse machtlos ist und sich fügen muss.
Ein grober Irrtum, der zu vermeiden ist, wenn man sich seiner Rechte bewusst ist. Die Beschlussfassung der Eigentümergemeinschaft muss ordnungsgemäßer Verwaltung entsprechen. Ob dies der Fall ist, kann oftmals nur in Kenntnis der aktuellen Gesetzes- und Rechtslage beurteilt werden. Keinesfalls ist dabei entscheidend, dass der Beschluss mehrheitlich gefasst wurde.
Gewinnt man als einzelner Eigentümer den Eindruck, dass die Entscheidung der Gemeinschaft unrichtig ist, sollte man sich dagegen wehren. Wichtig ist dabei die Beachtung der gesetzlichen Anfechtungsfrist. Gegen den gefassten Beschluss ist binnen eines Monats nach Beschlussfassung Anfechtungsklage beim zuständigen Amtsgericht zu erheben. Es ist nicht ausreichend, sich schriftlich oder mündlich beim Verwalter oder anderen Eigentümern zu beschweren. Zu beachten ist dabei auch, dass es nicht auf die Zusendung des Protokolls ankommt, sondern dass die Frist vom Tag der Beschlussfassung an zu berechnen ist. Selbst wenn kein Protokoll vorliegt und man den genauen Wortlaut der Beschlussfassung nicht kennt, muss man zur Fristwahrung Anfechtungsklage gegen die übrigen Mitglieder der Eigentümergemeinschaft erheben und vorsorglich alle in der Versammlung gefassten Beschlüsse anfechten. Andernfalls verliert man bereits sein Anfechtungsrecht aufgrund Zeitablaufs und der Beschluss wird – selbst wenn er nicht ordnungsgemäßer Verwaltung entspricht – in der Regel wirksam und damit unanfechtbar.
Ausgenommen von der Erforderlichkeit der Anfechtung sind nur solche Beschlüsse, die gegen eine Rechtsvorschrift verstoßen, auf deren Einhaltung nicht rechtswirksam verzichtet werden kann. Ein solcher Beschluss ist nichtig und entfaltet keine Bindungswirkung. Es bedarf zur Feststellung seiner Nichtigkeit nicht des Anfechtungsverfahrens. Da die rechtliche Beurteilung eines Beschlusses fachspezifische Kenntnisse erfordert, sollte man sich als betroffener Eigentümer fachanwaltlicher Hilfe bedienen. Oft ist der Sachverhalt schon in einer ersten Beratung zu klären, wobei die entstehenden Kosten im Verhältnis zu dem dauerhaften Gefühl, mal wieder überstimmt worden zu sein, als gering zu betrachten sind. Soweit man dieses Kostenrisiko scheut, sollte man sich als Eigentümer rechtzeitig um den Abschluss einer Rechtsschutzversicherung mit möglichst niedriger Selbstbeteiligung kümmern. Diese tritt nach Ablauf der Wartezeit in der Regel für die entstehenden Kosten ein und zwar sowohl für die erforderliche Beratung als auch für das ggf. erforderliche Anfechtungsverfahren.
Beachten sollte der anfechtende Eigentümer nach erfolgreichem Abschluss eines gerichtlichen Verfahrens, dass er im Zuge der nächsten Jahresabrechnung nicht anteilig mit Kosten belastet wird, die durch den, für die übrigen Mitglieder der Wohnungseigentümergemeinschaft verloren gegangenen Prozess, entstanden sind. Zur Sicherheit sollte durch Einblick in die der Abrechnung zugrunde liegenden Unterlagen geprüft werden, dass die Kosten ausschließlich auf die beklagten Eigentümer verteilt wurden.

Zivilrecht, auch Privatrecht genannt, ist die Gesamtheit der Rechtsnormen, die die Beziehungen der einzelnen Rechtssubjekte – natürlicher oder juristischer Personen – untereinander regeln. Basis dieses Rechtsgebietes ist das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB).

Meine Tätigkeitsschwerpunkte sind hier das Dienstvertrags- und Werkvertragsrecht und das Schuldrecht im weiteren Sinne.

Dazu gehört sowohl die umfassende rechtliche Beratung und Vertretung verschiedener Handwerksbetriebe, Ärzte und anderer Dienstleister sowie die Vertretung von Privatpersonen in allen vertragsrechtlichen und schadensersatzrechtlichen Angelegenheiten.

Seit Juli 2008 gibt es meine Filialkanzlei in Bad Lippspringe.

Damit soll Mandanten die Möglichkeit zur Wahrnehmung von Besprechungsterminen angeboten werden, ohne dass sie die Anfahrt nach Paderborn in Kauf nehmen müssen.

Insbesondere ist damit auch noch der direktere und schnellere Informationsaustausch zwischen Anwältin und Mandant gewährleistet.

Um Wartezeiten zu vermeiden und eine reibungslose Koordination der Standorte zu ermöglichen, ist eine vorherige telefonische Vereinbarung von Terminen erforderlich.

Anschrift:

Filialkanzlei Bad Lippspringe
Adolph-Kolping-Strasse 15b
33175 Bad Lippspringe

Tel.: 05252/973462
Fax: 05252/973463

Mietrecht

Das Mietrecht regelt das Verhältnis zwischen Mietern und Vermietern.

Die Grundlage bildet nach Durchsetzung der Mietrechtsreform nahezu ausschließlich das Bürgerliche Gesetzbuch.

Seit mehr als 20 Jahren stellt dieses Rechtsgebiet den Schwerpunkt meiner anwaltlichen Tätigkeit dar.

Die kontinuierliche rechtliche Betreuung verschiedener Wohnungsverwalter im Kreis Paderborn gewährleistet einen stetigen Praxisbezug. Sowohl Vermieter als auch Mieter werden erfolgreich vertreten, wobei die Berücksichtigung der jeweiligen Interessenlage selbstverständlich ist.

Regelmäßige Veröffentlichungen und Kommentierungen aktueller gerichtlicher Entscheidungen in der Tagespresse und den örtlichen Zeitungsmedien komplementieren meine juristische Tätigkeit auf diesem Rechtsgebiet.

Der erfolgreich abgeschlossene Fachanwaltslehrgang auf dem Gebiet Miet- und Wohnungseigentumsrecht, die Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft für Mietrecht und Immobilien und die kontinuierliche Fortbildung, gewährleisten einen stets aktuellen Wissenstand.

Wohnungseigentumsrecht

Mit der Verabschiedung des Wohnungseigentumsgesetzes von 1951 wurde die Möglichkeit der Begründung von Teileigentum an Gebäuden geschaffen, womit man dem Ziel einer breiten Eigentumsstreuung einen großen Schritt näher kam. Das Wohnungseigentum besteht aus Sondereigentum an einer Wohnung, verbunden mit dem Miteigentumsanteil am Grundstück und an den nicht im Sondereigentum stehenden Teilen, Anlagen und Einrichtungen des Gebäudes (§ 1 WEG).

Das Wohnungseigentumsrecht – kurz WEG-Recht – regelt das Verhältnis der Miteigentümer untereinander und im Verhältnis zu Dritten, insbesondere auch dem Verwalter.

Es wird bestimmt durch das Wohnungseigentumsgesetz und die Teilungserklärung. Mit der WEG-Novelle im Jahr 2007 wurde die Position der Eigentümer gestärkt und die Mittel zur Realisierung von offenen Forderungen gegenüber Miteigentümern reformiert. Insbesondere durch die Einräumung einer vorrangigen Rangklasse im Grundbuch kommt es zu einer Besserstellung der Wohnungseigentümergemeinschaft gegenüber anderen Gläubigern.

Mit dem Erwerb einer Eigentumswohnung wird man in der Regel Mitglied einer Wohnungseigentümergemeinschaft. Gerät man dabei in eine alt eingesessene Gemeinschaft drängt sich bei vielen Eigentümern der Eindruck auf, dass man gegen dort gefasste Beschlüsse machtlos ist und sich fügen muss.
Ein grober Irrtum, der zu vermeiden ist, wenn man sich seiner Rechte bewusst ist. Die Beschlussfassung der Eigentümergemeinschaft muss ordnungsgemäßer Verwaltung entsprechen. Ob dies der Fall ist, kann oftmals nur in Kenntnis der aktuellen Gesetzes- und Rechtslage beurteilt werden. Keinesfalls ist dabei entscheidend, dass der Beschluss mehrheitlich gefasst wurde.
Gewinnt man als einzelner Eigentümer den Eindruck, dass die Entscheidung der Gemeinschaft unrichtig ist, sollte man sich dagegen wehren. Wichtig ist dabei die Beachtung der gesetzlichen Anfechtungsfrist. Gegen den gefassten Beschluss ist binnen eines Monats nach Beschlussfassung Anfechtungsklage beim zuständigen Amtsgericht zu erheben. Es ist nicht ausreichend, sich schriftlich oder mündlich beim Verwalter oder anderen Eigentümern zu beschweren. Zu beachten ist dabei auch, dass es nicht auf die Zusendung des Protokolls ankommt, sondern dass die Frist vom Tag der Beschlussfassung an zu berechnen ist. Selbst wenn kein Protokoll vorliegt und man den genauen Wortlaut der Beschlussfassung nicht kennt, muss man zur Fristwahrung Anfechtungsklage gegen die übrigen Mitglieder der Eigentümergemeinschaft erheben und vorsorglich alle in der Versammlung gefassten Beschlüsse anfechten. Andernfalls verliert man bereits sein Anfechtungsrecht aufgrund Zeitablaufs und der Beschluss wird – selbst wenn er nicht ordnungsgemäßer Verwaltung entspricht – in der Regel wirksam und damit unanfechtbar.
Ausgenommen von der Erforderlichkeit der Anfechtung sind nur solche Beschlüsse, die gegen eine Rechtsvorschrift verstoßen, auf deren Einhaltung nicht rechtswirksam verzichtet werden kann. Ein solcher Beschluss ist nichtig und entfaltet keine Bindungswirkung. Es bedarf zur Feststellung seiner Nichtigkeit nicht des Anfechtungsverfahrens. Da die rechtliche Beurteilung eines Beschlusses fachspezifische Kenntnisse erfordert, sollte man sich als betroffener Eigentümer fachanwaltlicher Hilfe bedienen. Oft ist der Sachverhalt schon in einer ersten Beratung zu klären, wobei die entstehenden Kosten im Verhältnis zu dem dauerhaften Gefühl, mal wieder überstimmt worden zu sein, als gering zu betrachten sind. Soweit man dieses Kostenrisiko scheut, sollte man sich als Eigentümer rechtzeitig um den Abschluss einer Rechtsschutzversicherung mit möglichst niedriger Selbstbeteiligung kümmern. Diese tritt nach Ablauf der Wartezeit in der Regel für die entstehenden Kosten ein und zwar sowohl für die erforderliche Beratung als auch für das ggf. erforderliche Anfechtungsverfahren.
Beachten sollte der anfechtende Eigentümer nach erfolgreichem Abschluss eines gerichtlichen Verfahrens, dass er im Zuge der nächsten Jahresabrechnung nicht anteilig mit Kosten belastet wird, die durch den, für die übrigen Mitglieder der Wohnungseigentümergemeinschaft verloren gegangenen Prozess, entstanden sind. Zur Sicherheit sollte durch Einblick in die der Abrechnung zugrunde liegenden Unterlagen geprüft werden, dass die Kosten ausschließlich auf die beklagten Eigentümer verteilt wurden.

Zivilrecht

Zivilrecht, auch Privatrecht genannt, ist die Gesamtheit der Rechtsnormen, die die Beziehungen der einzelnen Rechtssubjekte – natürlicher oder juristischer Personen – untereinander regeln. Basis dieses Rechtsgebietes ist das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB).

Meine Tätigkeitsschwerpunkte sind hier das Dienstvertrags- und Werkvertragsrecht und das Schuldrecht im weiteren Sinne.

Dazu gehört sowohl die umfassende rechtliche Beratung und Vertretung verschiedener Handwerksbetriebe, Ärzte und anderer Dienstleister sowie die Vertretung von Privatpersonen in allen vertragsrechtlichen und schadensersatzrechtlichen Angelegenheiten.

Filiale Bad Lippspringe

Seit Juli 2008 gibt es meine Filialkanzlei in Bad Lippspringe.

Damit soll Mandanten die Möglichkeit zur Wahrnehmung von Besprechungsterminen angeboten werden, ohne dass sie die Anfahrt nach Paderborn in Kauf nehmen müssen.

Insbesondere ist damit auch noch der direkter und schnellere Informationsaustausch zwischen Anwältin und Mandant gewährleistet.

Um Wartezeiten zu vermeiden und eine reibungslose Koordination der Standorte zu ermöglichen, ist eine vorherige telefonische Vereinbarung von Terminen erforderlich.

Anschrift:

Filialkanzlei Bad Lippspringe
Adolph-Kolping-Strasse 15b
33175 Bad Lippspringe

Tel.: 05252/973462
Fax: 05252/973463

An dieser Stelle finden Sie Bescheinigungen für von mir durchlaufene Fortbildungen

Fortbildungsnachweise

An dieser Stelle finden Sie Nachweise meiner regelmäßigen Fortbildung

Lebenslauf
1963 geboren in Westfalen, verheiratet, 2 Söhne
1982 Abitur, Pelizaeus- Gymnasium Paderborn
1982- 1988 Studium der Rechtswissenschaften, Justus- Liebig Universität , Giessen
Erstes Staatsexamen
1988 Institut für Gerichtspsychologie, Bochum
1988- 1989 Rechtsanwalt Syperreck, Bochum
1989- 1993 Referendarsausbildung beim Landgericht Hagen
Zweites Staatsexamen
seit 1994 Zulassung als Rechtsanwältin beim Amts- und Landgericht Paderborn
1994- 1999 Rechtsanwälte Loriz u. Partner, Paderborn
1999 Gründung der Kanzlei Uhlenstrasse, Paderborn
seit 2002 Zulassung als Rechtsanwältin beim Oberlandesgericht Hamm
seit 2004 Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Mietrecht und Immobilien
2008 Erfolgreicher Abschluss des Fachanwaltslehrganges für Miet- und Wohnungseigentumsrecht an der Hagen Law School
seit 2008 Fachanwältin für Miet- und Wohnungseigentumsrecht